Wiki im Deutschunterricht – Ein Schulprojekt

28. Juli 2011 von wanoola

Im November/Dezember 2010 durfte ich eine Klasse 8 eines Stuttgarter Gymnasiums bei einem Wiki-Schulprojekt unterstützen. Ziel des Projektes war die Erarbeitung verschiedener Aufgaben mit Hilfe eines Wikis zum Jugendroman „Ich knall euch ab!“ von Morton Rhue. Ein Erfahrungsbericht.

Die Klasse 8 bestand aus 17 Mädchen und 12 Jungen im Alter zwischen 13 und 14 Jahren. Zur Vorbereitung auf die Arbeit mit einem Wiki im Unterricht wurde vorab eine Befragung der Schülerinnen und Schüler zum Umgang mit PC und Internet durchgeführt.

Ausgewählte Ergebnisse:

Von den insgesamt 29 Schülerinnen und Schülern können alle einen Computer mit Internetzugang außerhalb der Schule nutzen. Bis auf 2 Mädchen besitzen sogar alle einen eigenen Computer mit Internetzugang und verfügen über eine E-Mail-Adresse, die regelmäßig genutzt wird.

Von den Mädchen nutzt die eine Hälfte das Internet täglich und die andere 3-6 mal pro Woche. Das Verhältnis sieht bei den Jungs etwas anders aus. Hier nutzen ⅔ das Internet täglich und ⅓ 3-6 mal pro Woche.

Interessant finde ich auch die Auswertung der Frage, wofür die Schülerinnen und Schüler das Internet am häufigsten nutzen. Das Ergebnis veranschaulicht folgende Tagcloud:

Welche Websites von den Schülerinnen und Schülern regelmäßig besucht werden, zeigt eine weitere Tagcloud mit den Logos der entsprechenden Seiten:

facebook, youtube und kwick waren bei dieser Befragung die absoluten Favoriten. Erst danach wurden Seiten wie wikipedia, google oder schüler-vz genannt.

Fazit der Befragung:

Nahezu alle Schülerinnen und Schüler der Klasse sind im Web 2.0 unterwegs und im Umgang mit Social Media geübt. Dies war eine sehr wichtige Erkenntnis und Grundlage für das Projekt.

Arbeit mit dem Wiki:

Aufgrund der Ergebnisse der Umfrage konnte die Einführung in die Wiki-Thematik relativ kurz gefasst werden. In einer Doppelstunde wurden die grundlegenden Funktionen des Media-Wikis anhand von Beispielen gezeigt und geübt. Relativ schnell war der Großteil der Kinder in der Lage eigenständig und gemeinsam Texte online zu schreiben.

Es wurden 10 verschiedene Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themen gebildet. In etwas mehr als 2 Wochen hatten die Schülerinnen und Schüler Zeit ihre Aufgaben im Wiki zu bearbeiten. Während einige Gruppen inhaltliche Zusammenfassungen geschrieben haben, haben sich andere mit Themen wie Mobbing, Gewalt in den Medien, Waffengesetze, Jugendschutzgesetz und Amoklauf auseinandergesetzt.

Durch die transparente Arbeitsweise konnten die Schülerinnen und Schüler ihren Arbeitsstand zu jeder Zeit mit den anderen Gruppen vergleichen. Durch die Versionshistorie der Wiki-Seiten konnte die Lehrkraft stets nachvollziehen, wie und von wem die Inhalte erstellt wurden.

Eine gemeinschaftliche Seite wurde während des Projekts für den Austausch untereinander genutzt. Hier hieß es beispielsweise:

@Anika & David hab schon mal A1 u. A2 bearbeitet. Schaut mal pls bei A2 ob ihr da noch was wisst =)
@Daniel: Wann machst du die letzte Aufgabe? Morgen müssen wir fertig sein… Sag Bescheid wenn wir dir noch irgendetwas helfen sollen :)
@Sarah: Bin mit der Rechtschreibkorrektur fertig (: Guuute Arbeit *_* LG Katrin

Probleme gab es während der Bearbeitungsphase laut Lehrkraft keine. Das Wiki wurde intensiv zur Zusammenarbeit genutzt. Allein die Startseite des Wikis wurde während des Projektes 1714 mal aufgerufen.

Das Ergebnis:

Ich habe mich sehr gefreut, dass die Schülerinnen und Schüler die transparente Arbeitsweise adaptiert und die Vorteile des Blended Learnings gewinnbringend genutzt haben!

Als Ergebnis des Projekts existiert nun ein umfangreiches Wiki mit vielen verschiedenen Themen zu dem behandelten Jugendroman. Das Wiki konnte von den Schülerinnen und Schülern zur Vorbereitung auf die anstehende Klassenarbeit verwendet werden.

Ich habe mich gefreut, dass einige theoretische Teile meines Buchs „Web 2.0 im Kontext e-Learning“ in der Praxis Anwendung gefunden haben. Die ehrenamtliche Unterstützung bei diesem Projekt hat mir sehr großen Spaß gemacht!


Apple: iCar

9. Juni 2011 von wanoola

Spinnerei oder einfach nur eine Frage der Zeit?

Letztes Wochenende bin ich im Mercedes-Benz Museum in Stuttgart auf eine sehr interessante Design-Studie aufmerksam geworden:

So die Vision eines Designers.

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Sicherheitslücke bei facebook – Die “I like”-Falle

15. März 2011 von wanoola

Hattet ihr in letzter Zeit auch öfter mal das Gefühl, dass jemand ein Video oder ein anderes Medium auf facebook geteilt hat, was ihr nicht erwartet hättet? Der gepostete Inhalt passte nicht wirklich zur Person? Mehr facebook-Freunde als sonst teilen einen kuriosen Link, der eigentlich nicht sooo toll ist? Die Personen sind aber generell nicht zu blöd, um die Privatsphäre-Einstellungen zu beachten?

Tja, dann liegt das an einer aktuellen Sicherheitslücke bei facebook, die sich anscheinend immer mehr Beliebtheit erfreut, über die ich in meinem Posting gerne aufklären möchte.

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Der Online-Fall: Ex-Dr. zu Guttenberg

25. Februar 2011 von wanoola

Warum ein Blog-Posting schreiben, wenn dieser Sceenshot von www.zuguttenberg.de eigentlich schon alles sagt?

Da ich sehr für ein innovatives (ehrliches) Bildungssystem in Deutschland kämpfe, muss ich das einfach mal loswerden…

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iPhone als WLAN HotSpot

16. Februar 2011 von wanoola

Wer Besitzer eines iPhones mit Daten-Flat ist, der kennt vielleicht die Tethering-Funktion. Damit kann das iPhone als Modem für Netbook oder Laptop genutzt werden. Allerdings muss man dafür immer das USB-Kabel dabei haben und auf dem Gerät, welches die Internetverbindung nutzen soll, muss iTunes installiert sein. Die Aktivierung über das Netzwerk-Menü ist mehr oder weniger umständlich und außerdem untersagen einige Provider die Nutzung von Tethering.

Dank neuer Apps, wie beispielsweise PdaNet, kann das iPhone nun als WLAN HotSpot genutzt werden.

Voraussetzung für die Nutzung von PdaNet ist allerdings der Jailbreak, denn die App ist nicht über den offiziellen App Store erhältlich, sondern nur über Cydia.
Die Funktion des “Personal WLAN HotSpots” ist übrigens auch für die iOS Version 4.3 angekündigt.

Ich finde die App überaus praktisch, da alle oben genannten Probleme damit beseitigt sind.


Crowdsourcing-Aktionen im Vergleich: OTTO Modelcontest vs. Telekom Million Voices

25. November 2010 von wanoola

Wie Crowdsourcing heutzutage von Unternehmen für das Marketing eingesetzt werden kann, zeigen die beiden Aktionen von OTTO und der Telekom. Während bei OTTO das Gesicht für die Facebook-Fanpage gesucht wurde, hat die Telekom zum Mitmachen bei der Neuinterpretation von „7 Seconds“ von Thomas D aufgerufen. Ein Vergleich.

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iPhone Inhalte via PC, Beamer, Web, Video anzeigen

22. November 2010 von wanoola

Sie müssen einen Vortrag halten und dabei eine neue App live über einen Beamer präsentieren? Sie müssen ein professionelles Schulungs- oder Vertriebsvideo einer neuen App erstellen? Sie brauchen nur ein paar Screenshots Ihres iPhones, die Sie in Ihre PowerPoint Präsentation einbauen möchten? Sie wollen Freunden Ihre neueste geladene App über das Internet vorführen? Dieser Beitrag liefert ein paar Lösungsansätze, wie Sie die beispielhaft genannten Szenarien realisieren können.

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Der Betrieb eines Enterprise Wikis

12. Oktober 2010 von wanoola

Der Nutzen und die Einführung eines Enterprise Wikis wurden bereits in vorherigen Postings thematisiert. In diesem Artikel geht es nun um den Betrieb. In vielen Firmen ist die IT zuständig für den Betrieb eines Wikis. Dies ist vom Ursprung her (IT führt neue Systeme im Unternehmen ein) gerechtfertigt, aber nicht mehr zeitgemäß, denn es geht bei einer Social Software nicht nur um die rein technische Bereitstellung einer Software-Lösung. Bei Enterprise 2.0 stehen der Mensch und die Unternehmenskultur im Mittelpunkt. Daher sollte der Betrieb auf zwei Zuständigkeitsbereiche aufgeteilt werden: Auf der einen Seite sollte die IT für den reibungslosen technischen Betrieb der Plattform sorgen. Auf der anderen Seite sollte der Fachbereich das Community Management übernehmen und dafür sorgen, dass die User-Akzeptanz gegeben ist und die Anforderungen der Mitarbeiter erfüllt werden. Diese beiden Einheiten sollten nach Möglichkeit harmonisieren – auch wenn das nicht immer einfach ist…

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Corporate Twitter Account @otto_de

29. Mai 2010 von wanoola

Exklusiv-Interview auf wanoola.de mit den Machern einer der erfolgreichsten deutschen Corporate Twitter Accounts.
Das Twitter-Team der Otto (GmbH & Co KG) :

@otto_de
Florian Zimmermann, Nils Kramer, Sören Nilsson, David Rahnaward

Zu Beginn möchte ich mich ganz herzlich beim Team für die Zeit, Mühe und Ehrlichkeit für die Beantwortung meiner Fragen in diesem Interview bedanken! Ich möchte Sie gar nicht länger auf die Folter spannen, daher hier die Antworten auf meine Fragen:

wanoola:  Was macht aus eurer Sicht den @otto_de Twitter-Account so erfolgreich? Was ist das Geheimnis des Erfolgs?

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Die Einführung eines Enterprise Wikis

15. Mai 2010 von wanoola

Nachdem in diesem Posting bereits einige Vorteile und Anwendungsbeispiele genannt wurden, geht es nun um die erfolgreiche Einführung von Wikis in Unternehmen.

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