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		<title>Kampf der Geschlechter in viralen Spots</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Mar 2012 19:55:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wanoola</dc:creator>
				<category><![CDATA[social media]]></category>
		<category><![CDATA[shitstorm]]></category>
		<category><![CDATA[viral]]></category>

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		<description><![CDATA[Zündstoff für einen waschechten Shitstorm auf Facebook hat jüngst die neuste Kampagne der E.on Tochter „E WIE EINFACH“ gesorgt. Was passiert ist, hat die t3n in diesem Artikel sehr gut beschrieben.
Wie weit dürfen virale Kampagnen gehen? Was ist noch Spaß? Was ist geschmacklos? Diese Fragen werde ich in diesem Posting definitiv nicht(!) beantworten, sondern lediglich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zündstoff für einen waschechten <a title="Shitstorm auf Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Shitstorm" target="_blank">Shitstorm</a> auf Facebook hat jüngst die neuste Kampagne der E.on Tochter „E WIE EINFACH“ gesorgt. Was passiert ist, hat die t3n <a title="E.on-Werbespot in der Kritik: „Sexistisch und abartig”?" href="http://t3n.de/news/eon-werbespot-kritik-372112/" target="_blank">in diesem Artikel</a> sehr gut beschrieben.</p>
<p>Wie weit dürfen virale Kampagnen gehen? Was ist noch Spaß? Was ist geschmacklos? Diese Fragen werde ich in diesem Posting definitiv nicht(!) beantworten, sondern lediglich meine Gedanken darüber teilen.</p>
<p>Das war ja irgendwie klar&#8230; In einem viralen Youtube-Video von vor ca. 3 Jahren bekommt ein Kerl einen dicken, schweren Versandhandels-Katalog von einer Frau über die Rübe gezogen und die meisten Onliner (auch Männer) finden es witzig. Ich übrigens auch =)</p>
<p>Hier das besagte Video:</p>
<p><iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/T5vnP91edNw" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Ok, damals war Facebook in Deutschland noch nicht so populär und der Begriff „Shitstorm“ war auch noch nicht geboren. Nichts desto trotz gab es diese virale Kampagne und ich behaupte einfach mal, dass der Großteil der Zuschauer diese Kampagne auf Youtube damals recht lustig fand.</p>
<p>Interessant ist dort der ein oder andere „Nostradamus“-Kommentar.<br />
Diese Kommentare besagen, dass es anders herum (also wenn der Mann der Frau den Katalog übergebraten hätte) einen riesen Aufschrei geben hätte!</p>
<p>Tja&#8230;, und genau das ist heute in der <a href="http://www.e-wie-einfach.de/presse/downloads/120224_Markenkampagne-2012.pdf" target="_blank">Kampagne (PDF)</a> von E WIE EINFACH passiert. Leider habe ich den Spot persönlich nicht mehr gesehen (wurde auf Youtube zu schnell als „privat“ eingestellt).</p>
<p>Das Social Media Team äußerte sich vorhin folgendermaßen dazu auf Facebook:</p>
<p><img class="size-full wp-image-484" title="e-wie-einfach-shitstorm" src="http://wanoola.de/wp-content/uploads/2012/03/e-wie-einfach-shitstorm.png" alt="E WIE EINFACH - Shitstorm-Statement" width="464" height="201" /></p>
<p>Auf Facebook ist aufgrund des Spots heute auf der Facebook-Fanpage des Anbieters ein regelrechter Shitstorm entstanden. </p>
<p>Ich weiß nicht, was sich die beauftragte Agentur dabei gedacht hat. Sie hätten es doch eigentlich wissen müssen&#8230; Hätten sie es im Spot doch einfach umgekehrt! Wir Männer sind doch hart im Nehmen und haben Humor ;)</p>
<p>Naja, immerhin steht es im Kampf der Geschlechter in viralen Spots nun 1:1<br />
<em>(&#8230;obwohl eher noch immer 1:0 für die Frauen, da das Tor ja nicht offiziell anerkannt wurde&#8230; ;)</em></p>
<p>Wer kennt weitere Beispiele?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wiki im Deutschunterricht – Ein Schulprojekt</title>
		<link>http://wanoola.de/2011/07/wiki-im-deutschunterricht-%e2%80%93-ein-schulprojekt/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Jul 2011 00:29:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wanoola</dc:creator>
				<category><![CDATA[digital life]]></category>
		<category><![CDATA[social media]]></category>
		<category><![CDATA[collaboration20]]></category>
		<category><![CDATA[projekt]]></category>
		<category><![CDATA[schule20]]></category>
		<category><![CDATA[wiki]]></category>

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		<description><![CDATA[Im November/Dezember 2010 durfte ich eine Klasse 8 eines Stuttgarter Gymnasiums bei einem Wiki-Schulprojekt unterstützen. Ziel des Projektes war die Erarbeitung verschiedener Aufgaben mit Hilfe eines Wikis zum Jugendroman „Ich knall euch ab!“ von Morton Rhue. Ein Erfahrungsbericht.


Die Klasse 8 bestand aus 17 Mädchen und 12 Jungen im Alter zwischen 13 und 14 Jahren. Zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im November/Dezember 2010 durfte ich eine Klasse 8 eines Stuttgarter Gymnasiums bei einem Wiki-Schulprojekt unterstützen. Ziel des Projektes war die Erarbeitung verschiedener Aufgaben mit Hilfe eines Wikis zum Jugendroman „Ich knall euch ab!“ von Morton Rhue. Ein Erfahrungsbericht.</p>
<p><img src="http://wanoola.de/wp-content/uploads/2011/01/deutschwiki.png"/></p>
<p><span id="more-284"></span></p>
<p>Die Klasse 8 bestand aus 17 Mädchen und 12 Jungen im Alter zwischen 13 und 14 Jahren. Zur Vorbereitung auf die Arbeit mit einem Wiki im Unterricht wurde vorab eine Befragung der Schülerinnen und Schüler zum Umgang mit PC und Internet durchgeführt.</p>
<p><strong>Ausgewählte Ergebnisse:</strong></p>
<p>Von den insgesamt 29 Schülerinnen und Schülern können alle einen Computer mit Internetzugang außerhalb der Schule nutzen. Bis auf 2 Mädchen besitzen sogar alle einen eigenen Computer mit Internetzugang und verfügen über eine E-Mail-Adresse, die regelmäßig genutzt wird.</p>
<p>Von den Mädchen nutzt die eine Hälfte das Internet täglich und die andere 3-6 mal pro Woche. Das Verhältnis sieht bei den Jungs etwas anders aus. Hier nutzen ⅔ das Internet täglich und ⅓ 3-6 mal pro Woche.</p>
<p>Interessant finde ich auch die Auswertung der Frage, wofür die Schülerinnen und Schüler das Internet am häufigsten nutzen. Das Ergebnis veranschaulicht folgende Tagcloud:</p>
<p><img src="http://wanoola.de/wp-content/uploads/2011/01/tagcloud_activities_all.png" title="Die häufigsten Aktivitäten im Internet" /></p>
<p>Welche Websites von den Schülerinnen und Schülern regelmäßig besucht werden, zeigt eine weitere Tagcloud mit den Logos der entsprechenden Seiten:</p>
<p><img src="http://wanoola.de/wp-content/uploads/2011/01/websites.png" title="Regelmäßig besuchte Websites" /></p>
<p>facebook, youtube und kwick waren bei dieser Befragung die absoluten Favoriten. Erst danach wurden Seiten wie wikipedia, google oder schüler-vz genannt.</p>
<p><strong>Fazit der Befragung:</strong></p>
<p>Nahezu alle Schülerinnen und Schüler der Klasse sind im Web 2.0 unterwegs und im Umgang mit Social Media geübt. Dies war eine sehr wichtige Erkenntnis und Grundlage für das Projekt.</p>
<p><strong>Arbeit mit dem Wiki:</strong></p>
<p>Aufgrund der Ergebnisse der Umfrage konnte die Einführung in die Wiki-Thematik relativ kurz gefasst werden. In einer Doppelstunde wurden die grundlegenden Funktionen des Media-Wikis anhand von Beispielen gezeigt und geübt. Relativ schnell war der Großteil der Kinder in der Lage eigenständig und gemeinsam Texte online zu schreiben.</p>
<p>Es wurden 10 verschiedene Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themen gebildet. In etwas mehr als 2 Wochen hatten die Schülerinnen und Schüler Zeit ihre Aufgaben im Wiki zu bearbeiten. Während einige Gruppen inhaltliche Zusammenfassungen geschrieben haben, haben sich andere mit Themen wie Mobbing, Gewalt in den Medien, Waffengesetze, Jugendschutzgesetz und Amoklauf auseinandergesetzt.</p>
<p>Durch die transparente Arbeitsweise konnten die Schülerinnen und Schüler ihren Arbeitsstand zu jeder Zeit mit den anderen Gruppen vergleichen. Durch die Versionshistorie der Wiki-Seiten konnte die Lehrkraft stets nachvollziehen, wie und von wem die Inhalte erstellt wurden.</p>
<p>Eine gemeinschaftliche Seite wurde während des Projekts für den Austausch untereinander genutzt. Hier hieß es beispielsweise:</p>
<p><em>@Anika &#038; David hab schon mal A1 u. A2 bearbeitet. Schaut mal pls bei A2 ob ihr da noch was wisst =)</em><br />
<em>@Daniel: Wann machst du die letzte Aufgabe? Morgen müssen wir fertig sein&#8230; Sag Bescheid wenn wir dir noch irgendetwas helfen sollen :)</em><br />
<em>@Sarah: Bin mit der Rechtschreibkorrektur fertig (: Guuute Arbeit *_* LG Katrin</em></p>
<p>Probleme gab es während der Bearbeitungsphase laut Lehrkraft keine. Das Wiki wurde intensiv zur Zusammenarbeit genutzt. Allein die Startseite des Wikis wurde während des Projektes 1714 mal aufgerufen.</p>
<p><strong>Das Ergebnis:</strong></p>
<p>Ich habe mich sehr gefreut, dass die Schülerinnen und Schüler die transparente Arbeitsweise adaptiert und die Vorteile des Blended Learnings gewinnbringend genutzt haben!</p>
<p>Als Ergebnis des Projekts existiert nun ein umfangreiches Wiki mit vielen verschiedenen Themen zu dem behandelten Jugendroman. Das Wiki konnte von den Schülerinnen und Schülern zur Vorbereitung auf die anstehende Klassenarbeit verwendet werden.</p>
<p>Ich habe mich gefreut, dass einige theoretische Teile meines Buchs „Web 2.0 im Kontext e-Learning“ in der Praxis Anwendung gefunden haben. Die ehrenamtliche Unterstützung bei diesem Projekt hat mir sehr großen Spaß gemacht!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Apple: iCar</title>
		<link>http://wanoola.de/2011/06/apple-icar/</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Jun 2011 21:41:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wanoola</dc:creator>
				<category><![CDATA[digital life]]></category>
		<category><![CDATA[apple]]></category>

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		<description><![CDATA[Spinnerei oder einfach nur eine Frage der Zeit?
Letztes Wochenende bin ich im Mercedes-Benz Museum in Stuttgart auf eine sehr interessante Design-Studie aufmerksam geworden:  
 
So die Vision eines Designers.

Ganz abwegig finde ich diese Studie allerdings nicht.  Allein die Idee, dass ein Smartphone zukünftig das Armaturenbrett ersetzt, finde ich grandios. 
Natürlich ist ein Smartphone [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Spinnerei oder einfach nur eine Frage der Zeit?</strong></p>
<p>Letztes Wochenende bin ich im <a href="http://www.mercedes-benz-classic.com/content/classic/mpc/mpc_classic_website/de/mpc_home/mbc/home/museum/overview_museum.html">Mercedes-Benz Museum</a> in Stuttgart auf eine sehr interessante Design-Studie aufmerksam geworden:  </p>
<p><img title="iCar" src="http://wanoola.de/wp-content/uploads/2011/06/iCar.png" /> </p>
<p>So die Vision eines Designers.</p>
<p><span id="more-419"></span></p>
<p>Ganz abwegig finde ich diese Studie allerdings nicht.  Allein die Idee, dass ein Smartphone zukünftig das Armaturenbrett ersetzt, finde ich grandios. </p>
<p>Natürlich ist ein Smartphone aus optischen Gründen zu klein &#8211; hier müsste eine universelle Schnittstelle zu einem futuristischen Display erdacht werden.  Dennoch hätte diese Art der Informationsarchitektur einige wesentliche Vorteile:</p>
<ul>
<li>Individuelle Fahrzeugeinstellung je nach Fahrer/Smartphone</li>
<li>Effektive Wegfahrsperre</li>
<li>Übermittlung zum Verbrauch direkt an den Hersteller <br />(Remote-Monitoring: Fehler werden direkt erkannt, nicht erst bei der nächsten Inspektion)</li>
<li>Push-Nachrichten (z.B. wenn mal wieder eine Inspektion oder ein Reifenwechsel fällig ist)</li>
<li>Personalisiertes Fahrtenbuch (wer ist wann von wo nach wo gefahren &#8211; z.B. für Unternehmen interessant)</li>
<li>Automatische Übermittlung der persönlichen Daten des Fahrers im Notfall (GPS-Standortbestimmung, Versicherungsdaten des Fahrers, ADAC-Daten etc&#8230;)</li>
<li>Optimierung der Tankgewohnheit (Smartphone könnte anhand des Standortes und des Zeitpunktes die günstigste Tankstelle ermitteln)</li>
<li>Durch Location Based Services könnten die besten Benzin-Preise via Social Media Kanäle durch eine Community geshared und an die Navi-App gesendet werden</li>
<li>Smartphone vom Lenkrad &#8220;abziehen&#8221; und beim Tanken via NFC (Near-Field-Communication) direkt an der Säule zahlen</li>
</ul>
<p>Weitere Ideen bitte in den Kommentaren ;)  </p>
<p>Und hier noch zwei weitere Bilder der Studie:</p>
<p><img title="iCar" src="http://wanoola.de/wp-content/uploads/2011/06/iCar_back.png" /></p>
<p><img title="iCar" src="http://wanoola.de/wp-content/uploads/2011/06/iCar_front.png" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sicherheitslücke bei facebook &#8211; Die &#8220;I like&#8221;-Falle</title>
		<link>http://wanoola.de/2011/03/sicherheitslucke-bei-facebook-die-i-like-falle/</link>
		<comments>http://wanoola.de/2011/03/sicherheitslucke-bei-facebook-die-i-like-falle/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Mar 2011 01:15:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wanoola</dc:creator>
				<category><![CDATA[digital life]]></category>
		<category><![CDATA[facebook]]></category>
		<category><![CDATA[sicherheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Hattet ihr in letzter Zeit auch öfter mal das Gefühl, dass jemand ein Video oder ein anderes Medium auf facebook geteilt hat, was ihr nicht erwartet hättet? Der gepostete Inhalt passte nicht wirklich zur Person? Mehr facebook-Freunde als sonst teilen einen kuriosen Link, der eigentlich nicht sooo toll ist? Die Personen sind aber generell nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hattet ihr in letzter Zeit auch öfter mal das Gefühl, dass jemand ein Video oder ein anderes Medium auf facebook geteilt hat, was ihr nicht erwartet hättet? Der gepostete Inhalt passte nicht wirklich zur Person? Mehr facebook-Freunde als sonst teilen einen kuriosen Link, der eigentlich nicht sooo toll ist? Die Personen sind aber generell nicht zu blöd, um die Privatsphäre-Einstellungen zu beachten?</p>
<p><img src="http://wanoola.de/wp-content/uploads/2011/03/fb-logo.png" title="facebook" /></p>
<p>Tja, dann liegt das an einer aktuellen Sicherheitslücke bei facebook, die sich anscheinend immer mehr Beliebtheit erfreut, über die ich in meinem Posting gerne aufklären möchte.</p>
<p><span id="more-342"></span></p>
<p><strong>Am Beispiel kurz erklärt worum es geht:</strong><br />
Ein User meldet sich bei facebook an und liest die Neuigkeiten seiner Bekanntschaften.  Dann sieht er z.B. ein witziges Video und klickt auf den Link, um sich das Video in ganzer Länge anzusehen.</p>
<p>Normalerweise startet das Video direkt auf facebook oder man landet auf einer seriösen Seite und kann das Video dort anschauen.</p>
<p><strong>Aber was passiert?</strong><br />
Der User landet auf einer Website auf der das Video (also das übliche Bild mit dem Play-Button in der Mitte) manipuliert zu sehen ist. Mit dem Klick auf &#8220;Play&#8221; startet der User damit nicht nur das Video, sondern klickt damit auch <em>automatisch</em>, <em>ungewollt</em> und <em>unsichtbar</em> auf den „I like“-facebook-Button (der ja inzwischen auf vielen Webseiten eingebaut ist).</p>
<p><strong>Das Ergebnis:</strong><br />
Der Link zum Video wurde <strong>unbewusst</strong> auf facebook in der Timeline des Users gepostet und jeder facebook-&#8221;Freund&#8221; sieht, dass man auf das Video geklickt hat und es geteilt hat &#8211; <em>weil man das Video so unglaublich gut fand!!</em> Das kann dann auch gerne schnell mal peinlich werden oder (in Zukunft) auch böswillig missbraucht werden.</p>
<p><strong>Was kann man tun?</strong><br />
Zuerst sollte man seinen gesunden Menschenverstand einschalten und nicht auf jeden Sch*** klicken, den andere gepostet haben. Man sollte (wenn man auf einen &#8220;unsicheren Link&#8221; geklickt hat und sich nicht sicher ist) auf facebook gehen, dort sein Profil aufrufen und seine eigene Timeline verfolgen. Taucht dort ungewollt der Link zum Video oder zu sonstigen ungewollten Inhalten auf…  Löschen!!</p>
<p>Hier noch ein Beispiel, wie das live aussieht &#8211; weder Benedikt, noch TiFa, noch ich haben bei diesen Links auf „I Like“ gedrückt, d.h. wir wollten nicht, dass das auf facebook in unserer persönlichen Timeline erscheint!</p>
<p><img src="http://wanoola.de/wp-content/uploads/2011/03/fb-virus.png" title="Keine gewollten Postings" /></p>
<p>Peinlich peinlich, Mr. Zuckerberg!!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Online-Fall: Ex-Dr. zu Guttenberg</title>
		<link>http://wanoola.de/2011/02/der-online-fall-ex-dr-zu-guttenberg/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Feb 2011 01:44:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wanoola</dc:creator>
				<category><![CDATA[digital life]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>
		<category><![CDATA[wiki]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum ein Blog-Posting schreiben, wenn dieser Sceenshot von www.zuguttenberg.de eigentlich schon alles sagt?

Da ich sehr für ein innovatives (ehrliches) Bildungssystem in Deutschland kämpfe, muss ich das einfach mal loswerden…

Und erneut beweist das Internet seine ungeahnte ultimative Stärke! Ohne die Power of the Crowd zahlreicher User wären die &#8211; nicht mit Fußnoten gekennzeichneten &#8211; Teile seiner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warum ein Blog-Posting schreiben, wenn dieser Sceenshot von <a href="http://www.zuguttenberg.de/verteidigungsminister.php" target="_blank">www.zuguttenberg.de</a> eigentlich schon alles sagt?</p>
<p><img src="http://wanoola.de/wp-content/uploads/2011/02/fail.png" title="Ob er seine Doktor-Arbeit auch so kritisch gelesen hat?" /></p>
<p><strong>Da ich sehr für ein innovatives (ehrliches) Bildungssystem in Deutschland kämpfe, muss ich das einfach mal loswerden…</strong></p>
<p><span id="more-308"></span></p>
<p>Und erneut beweist das Internet seine ungeahnte ultimative Stärke! Ohne die <em>Power of the Crowd</em> zahlreicher User wären die &#8211; nicht mit Fußnoten gekennzeichneten &#8211; Teile seiner Doktorarbeit wohl nie aufgedeckt worden! Dank diverser Wiki-Projekte konnte die Internet-Gemeinde einen waschechten Skandal aufdecken, der als vermeintlich harmlose Anschuldigung gegen den Verteidigungsminister respektive die CDU/CSU begann.</p>
<p>Dank der Wiki-Technologie wurde das Ausmaß des Betrugs öffentlich – und das Wort „Betrug“ verwende ich hier bewusst! Viele Nicht-Informatiker denken beim Wort „Wiki“ wahrscheinlich gleich an <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hauptseite" target="_blank">Wikipedia</a> oder <a href="http://213.251.145.96/" target="_blank">Wikileaks</a>. Genau –  beide Plattformen basieren nämlich auf derselben Technologie. Hier werden gemeinsam von Internet-Usern über eine Internet-Plattform Informationen zusammengetragen.</p>
<p>Danke an alle Wiki-User, die die entsprechenden Stellen zusammengetragen haben! Gute Arbeit!</p>
<p>Aber auch das boomende Social Network <a href="http://facebook.com" target="_blank">Facebook</a> meldet sich zu Wort. Hier wurde beispielsweise eine Fan-Page „<a href="http://www.facebook.com/ProGuttenberg" target="_blank">Gegen die Jagd auf Karl-Theodor zu Guttenberg</a>“ eingerichtet. 291.366 Personen gefällt das – während ich das hier schreibe.</p>
<p><strong>Mir gefällt das NICHT, denn…</strong></p>
<p>1.	…es handelt sich hierbei nicht um eine „Jagd“, sondern um einen selbstverschuldeten<em> saudämlichen</em> Fehler von Herrn von und zu, der damals entweder „zu“ dumm war oder mit „zu“ viel Geld den falschen Ghostwriter (oder andere Institutionen) engagiert hat. Hier wurde meiner Meinung nach vorsätzlich gehandelt.</p>
<p>2.	…sind über 200 nicht gekennzeichnete Textstellen kein Versehen, sondern bewusster Betrug! Gute Arbeit Uni Bayreuth bzw. lieber Herr Doktor-Vater. Glückwunsch! Damit bescheren Sie Ihrer –unserer deutschen–  Uni einen ziemlich guten Ruf! (Was machen Sie da eigentlich den ganzen Tag?)</p>
<p>3.	…ist das ein Disaster für die gesamte deutsche Bildungspolitik, wenn Herr Ex-Dr. zu Guttenberg damit ungeschoren durchkommt!</p>
<p>Denkt mal drüber nach… (besonders über Punkt 3)!</p>
<p>Ich fordere NICHT seinen Rücktritt und ich halte Herrn zu Guttenberg für einen sehr fähigen Mann!</p>
<p>Was ich fordere sind harte Konsequenzen – wie sie jeder andere Bundesbürger auch befürchten müsste! Wie auch immer die aussehen mögen…</p>
<p>Durch die aktuelle Situation erhält die Aussage der Kanzlerin auf Ihrer Website (<a href="http://www.angela-merkel.de/page/133.htm" target="_blank">http://www.angela-merkel.de/</a> ) „Auf die Bayreuther Festspiele freuen wir uns jedes Jahr aufs Neue.“ eine ganz neue Bedeutung ;)</p>
<p>MfG,<br />
wanoola</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>iPhone als WLAN HotSpot</title>
		<link>http://wanoola.de/2011/02/iphone-als-wlan-hotspot/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Feb 2011 23:11:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wanoola</dc:creator>
				<category><![CDATA[digital life]]></category>
		<category><![CDATA[iphone]]></category>
		<category><![CDATA[wlan]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer Besitzer eines iPhones mit Daten-Flat ist, der kennt vielleicht die Tethering-Funktion. Damit kann das iPhone als Modem für Netbook oder Laptop genutzt werden. Allerdings muss man dafür immer das USB-Kabel dabei haben und auf dem Gerät, welches die Internetverbindung nutzen soll, muss iTunes installiert sein. Die Aktivierung über das Netzwerk-Menü ist mehr oder weniger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer Besitzer eines iPhones mit Daten-Flat ist, der kennt vielleicht die Tethering-Funktion. Damit kann das iPhone als Modem für Netbook oder Laptop genutzt werden. Allerdings muss man dafür immer das USB-Kabel dabei haben und auf dem Gerät, welches die Internetverbindung nutzen soll, muss iTunes installiert sein. Die Aktivierung über das Netzwerk-Menü ist mehr oder weniger umständlich und außerdem untersagen einige Provider die Nutzung von Tethering.</p>
<p>Dank neuer Apps, wie beispielsweise PdaNet, kann das iPhone nun als WLAN HotSpot genutzt werden.</p>
<p><img src="http://wanoola.de/wp-content/uploads/2011/02/pdanet.png" title="PdaNet" /></p>
<p>Voraussetzung für die Nutzung von PdaNet ist allerdings der Jailbreak, denn die App ist nicht über den offiziellen App Store erhältlich, sondern nur über Cydia.<br />
Die Funktion des &#8220;Personal WLAN HotSpots&#8221; ist übrigens auch für die iOS Version 4.3 angekündigt.</p>
<p>Ich finde die App überaus praktisch, da alle oben genannten Probleme damit beseitigt sind.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Crowdsourcing-Aktionen im Vergleich: OTTO Modelcontest vs. Telekom Million Voices</title>
		<link>http://wanoola.de/2010/11/crowdsourcing-aktionen-im-vergleich-otto-modelcontest-vs-telekom-million-voices/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Nov 2010 22:13:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wanoola</dc:creator>
				<category><![CDATA[enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[crowdsourcing]]></category>
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		<category><![CDATA[otto]]></category>
		<category><![CDATA[social media]]></category>
		<category><![CDATA[telekom]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie Crowdsourcing heutzutage von Unternehmen für das Marketing eingesetzt werden kann, zeigen die beiden Aktionen von OTTO und der Telekom. Während bei OTTO das Gesicht für die Facebook-Fanpage gesucht wurde, hat die Telekom zum Mitmachen bei der Neuinterpretation von „7 Seconds“ von Thomas D aufgerufen. Ein Vergleich.

Aktion von OTTO:
Der Multichannel-Anbieter startete auf Facebook Mitte November [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie Crowdsourcing heutzutage von Unternehmen für das Marketing eingesetzt werden kann, zeigen die beiden Aktionen von OTTO und der Telekom. Während bei OTTO das Gesicht für die Facebook-Fanpage gesucht wurde, hat die Telekom zum Mitmachen bei der Neuinterpretation von „7 Seconds“ von Thomas D aufgerufen. Ein Vergleich.</p>
<p><span id="more-259"></span></p>
<p><strong>Aktion von OTTO:</strong><br />
Der Multichannel-Anbieter startete auf Facebook Mitte November einen OTTO Modelcontest. Hier der Original-Beitrag auf Facebook:</p>
<p><img src="http://wanoola.de/wp-content/uploads/2010/11/crowdsourcing_otto_aufruf.png" title="Facebook Screenshot" /></p>
<p>OTTO – find ich gut! Das dachten auch die 48.490 Teilnehmer, die bei dieser Aktion mitgemacht haben. Insgesamt wurden ca. 1.200.000 Votes abgegeben. Bei den Mitarbeitern im Online-Marketing müssen die Sektkorken geknallt  haben als die Anzahl der Fans während der Aktion in die Höhe geschnellt ist. Immerhin wurde die 100.000 Fans Grenze der Facebook-Fanpage innerhalb kurzer Zeit geknackt.</p>
<p>Während die meisten Teilnehmer sich brav von ihrer Schokoladenseite präsentiert haben, hat sich „Brigitte, 22 aus Koblenz“ einen kleinen Scherz erlaubt. Mit großem Abstand hat die Facebook-Gemeinde für „sie“ gestimmt. Hier das Ergebnis:</p>
<p><img src="http://wanoola.de/wp-content/uploads/2010/11/crowdsourcing_otto_ergebnis.png" title="Facebook Screenshot" /></p>
<p>Wenn man die inzwischen 474 Kommentare durchforstet, stellt man schnell fest, dass viele Menschen das Web 2.0 Prinzip leider immer noch nicht begriffen haben. Dort heißt es beispielsweise: </p>
<p><img src="http://wanoola.de/wp-content/uploads/2010/11/crowdsourcing_otto_comment1.png" title="Facebook Screenshot" /></p>
<p>Aha! Ein interessanter Gedankengang! Weil die Facebook-User nicht nach Rudis Geschmack gevotet haben, bestellt er zukünftig bei Amazon. <em><strong>Fail!</strong></em></p>
<p>Andere finden die Aktion wiederum klasse:</p>
<p><img src="http://wanoola.de/wp-content/uploads/2010/11/crowdsourcing_otto_comment2.png" title="Facebook Screenshot" /></p>
<p><strong>Aber wie wird OTTO auf das Ergebnis reagieren?</strong> </p>
<p>Ich bin sicher, dass die Kollegen des Social Media Teams die (zugegeben nicht ganz einfache) Situation erfolgreich meistern werden. Die Aussage zu Brigitte: „Aus der Nummer kommst du nicht mehr raus.“, finde ich persönlich sehr gut :)</p>
<p>Im folgenden Kommentar steckt meiner Meinung nach eine Menge Wahrheit:</p>
<p><img src="http://wanoola.de/wp-content/uploads/2010/11/crowdsourcing_otto_comment3.png" title="Facebook Screenshot" /></p>
<p>Jetzt ist es nur noch eine Frage der Zeit wann wir „Brigitte“ vielleicht demnächst bei RTL Exklusiv sehen werden :)</p>
<p><strong>Aktion der Telekom:</strong><br />
Mit der Aktion „Million Voices“ hat die Telekom für Aufmerksamkeit gesorgt. Ein Paradebeispiel für  Crowdsourcing! </p>
<p>Das gute alte Dr. Oetker-Rezept lautete:<br />
<strong>Man nehme</strong> einen Star – in diesem Fall: Thomas D<br />
<strong>Man nutze</strong> mind. 82 Mio. Menschen<br />
<strong>Man verwende</strong> sämtliche Medien: Internet, TV, Radio, Kino etc. zur Promotion</p>
<p><a href="http://wanoola.de/wp-content/uploads/2010/11/crowdsourcing_otto_telekom.png"><img src="http://wanoola.de/wp-content/uploads/2010/11/crowdsourcing_otto_telekom_500x348.png"  title="Click for large image" /></a></p>
<p>„Ich bin begeistert, dass sich die Fans so umfangreich an „Million Voices” beteiligt haben. Wahnsinn, welche Masse an verschiedenen Stimmen und Charakteren da zusammenkommen. Es hat echt Spaß gemacht, mit so vielen Menschen virtuell zu arbeiten, jeder Einzelne kann stolz auf das Ergebnis sein. Daher geht ein großer Dank an alle Teilnehmer, insbesondere aber auch an die Telekom, die das Projekt erst möglich gemacht hat”, freut sich Thomas D.<br />
<em>Quelle: itiko.de</em></p>
<p><strong>Jeder konnte mitmachen!</strong><br />
Aus den über 11.200 Einsendungen der Teilnehmer hat Thomas D einen grandiosen Hit gebastelt. Die Online-Plattformen der Aktion besuchten rund eine halbe Million Interessierte mit 3.4 Millionen aufgerufenen Webseiten. Ferner nutzen über 24.500 Smartphone-Nutzer (iPhone und Android) die kostenlose „Voices-App”, über die man den Song einsingen konnte.<br />
<em>Quelle: itiko.de</em></p>
<p><strong>Das Ergebnis:</strong><br />
Mit seinem beispielhaften Gespür für die ganz großen Sachen hat Thoms D mal wieder gezeigt, was einen echten Superstar ausmacht:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=RzQIaX4ZONk" target="_blank"><img src="http://wanoola.de/wp-content/uploads/2010/11/crowdsourcing_telekom_ergebnis.png"  title="Click for YouTube Video" /></a></p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Das Konzept – bezogen auf die Ziele/Zielgruppen – ist ausschlaggebend. OTTO hat auf Facebook-User gesetzt. Der rasante Anstieg der Facebook Fans hat den Erfolg bewiesen. Die Telekom hatte im Gegensatz dazu ganz Deutschland im Visier und wahrscheinlich ein x-fach höheres Budget zur Verfügung. Durch die penetrante Werbung, die hohe Anteilnahme und das gemeinsame Ergebnis redet Deutschland derzeit über die Telekom.</p>
<p> Ich persönlich (aus User-Sicht) finde die Telekom-Aktion gelungener, da das Ergebnis wesentlich <em>schöner</em> ist ;) Welches Unternehmen mit seiner Aktion den besseren Schnitt gemacht hat, wissen wohl nur die jeweiligen Marketing-Experten.</p>
<p>Ich finde das Medium Internet einfach genial! Es eröffnet immer wieder neue Möglichkeiten. Schön, dass sich immer mehr große Unternehmen inzwischen der 2.0-Herausforderung stellen. Das ist mutig und toll!</p>
<p><strong>UPDATE #1 vom 08.12.2010:</strong><br />
Heute hat OTTO sein neues &#8220;Model&#8221; auf der Facebook-Fanpage veröffentlicht!<br />
Hut ab! Sie haben es tatsächlich durchgezogen :) Gratulation &#8211; genau so muss es sein!</p>
<p>Hier ein Screenshot:</p>
<p><img src="http://wanoola.de/wp-content/uploads/2010/11/otto_facebook_brigitte.png" title="Facebook Screenshot" /></p>
<p>Als Zugabe gibt es sogar Einblicke vom Shooting im OTTO-Fotostudio:</p>
<p><img src="http://wanoola.de/wp-content/uploads/2010/11/otto_facebook_brigitte_shooting.png" title="Facebook Screenshot" /></p>
<p>Danke OTTO für diese Aktion :)<br />
<em>Besser hättet ihr nicht darauf antworten können!</em></p>
<p><strong>UPDATE #2 vom 08.12.2010:</strong><br />
Ich freue mich wirklich sehr über das &#8220;I like&#8221; bzw. &#8220;Gefällt mir&#8221; vom otto.de Chef höchstpersönlich!</p>
<p><img src="http://wanoola.de/wp-content/uploads/2010/11/otto_frenkler_i_like.png" title="Facebook Screenshot" /></p>
<p>Lieber Herr Obermann, jetzt sind Sie am Zug ;)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>iPhone Inhalte via PC, Beamer, Web, Video anzeigen</title>
		<link>http://wanoola.de/2010/11/iphone-inhalte-via-pc-beamer-web-video-anzeigen/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Nov 2010 21:43:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wanoola</dc:creator>
				<category><![CDATA[digital life]]></category>
		<category><![CDATA[iphone]]></category>
		<category><![CDATA[screencast]]></category>
		<category><![CDATA[streaming]]></category>
		<category><![CDATA[video]]></category>
		<category><![CDATA[web-conference]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie müssen einen Vortrag halten und dabei eine neue App live über einen Beamer präsentieren? Sie müssen ein professionelles Schulungs- oder Vertriebsvideo einer neuen App erstellen? Sie brauchen nur ein paar Screenshots Ihres iPhones, die Sie in Ihre PowerPoint Präsentation einbauen möchten? Sie wollen Freunden Ihre neueste geladene App über das Internet vorführen? Dieser Beitrag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie müssen einen Vortrag halten und dabei eine neue App live über einen Beamer präsentieren? Sie müssen ein professionelles Schulungs- oder Vertriebsvideo einer neuen App erstellen? Sie brauchen nur ein paar Screenshots Ihres iPhones, die Sie in Ihre PowerPoint Präsentation einbauen möchten? Sie wollen Freunden Ihre neueste geladene App über das Internet vorführen? Dieser Beitrag liefert ein paar Lösungsansätze, wie Sie die beispielhaft genannten Szenarien realisieren können.</p>
<p><a href="http://wanoola.de/wp-content/uploads/2010/11/idemo_desktop.png"><img src="http://wanoola.de/wp-content/uploads/2010/11/idemo_desktop500x281.png" alt="" title="Click for Full HD" width="500" height="281" /></a></p>
<p><span id="more-209"></span></p>
<p>Vorausgesetzt Sie haben ein gejailbreaktes iPhone, können Sie das praktische und optisch hervorragende Tool <a href="http://www.plutinosoft.com/idemo" target="_blank">iDemo</a> nutzen, um den Inhalt des iPhone Bildschirms in Echtzeit auf einen PC zu streamen. Damit die Inhalte technisch übertragen werden können, muss das iPhone mit dem PC via USB oder WiFi verbunden sein. Außerdem muss eine Screen Recorder App, wie beispielsweise <a href="http://screensplitr.com/" target="_blank">ScreenSplitr</a> (über Cydia installieren) laufen. Technische Details finden Sie auf der <a href="http://www.plutinosoft.com/idemo" target="_blank">Website</a> des Herstellers Plutinosoft. Weiter unten finden Sie auch ein <a href="http://www.youtube.com/watch?v=EkjOJT7ORlM&#038;hd=1" target="_blank">Video</a>, welches die Funktionsweise von iDemo mit ScreenSplitr demonstriert.</p>
<p>Sobald alles vorbereitet ist, können Sie Ihr iPhone ganz normal bedienen und die Inhalte werden parallel auf dem PC oder Laptop angezeigt. Der Sound wird leider nicht übertragen. Wenn Sie nun einen Beamer anschließen, können Sie &#8211; genau wie Steve Jobs bei seinen Keynotes &#8211; Ihre iPhone Inhalte einem großen Plenum präsentieren. Unter Windows kann das virtuelle iPhone mit der Tastenkombination [Strg]+[R] übrigens zusätzlich in die Waagerechte gedreht werden:</p>
<p><a href="http://wanoola.de/wp-content/uploads/2010/11/idemo_waagerecht.png"><img src="http://wanoola.de/wp-content/uploads/2010/11/idemo_waagerecht500x281.png" alt="" title="Click for Full HD" width="500" height="281" /></a></p>
<p>Wenn Sie die Bildschirminhalte Ihres iPhones in Echtzeit über das Internet präsentieren möchten, können Sie dafür beispielsweise eine Web-Conferencing Software nutzen. Dies bietet sich zum Beispiel für Webinare oder Webcasts an, aber auch, wenn Sie einfach nur einem Freund im Ausland Ihre neueste geladene App vorführen wollen. Mit der Software <a href="http://www.netviewer.com/de" target="_blank">Netviewer</a> ist schnell und unkompliziert eine Verbindung aufgebaut. Zudem ist das Tool für Privatpersonen kostenlos. Als Moderator können Sie festlegen, welche Inhalte beim Desktop-Sharing übertragen werden sollen. Im Abschnitt <em>Mein Monitor</em> können Sie während der Übertragung jederzeit auf einen Blick kontrollieren, welche Inhalte die anderen Teilnehmer der Web-Conference sehen können. Nachfolgend ein Screenshot aus Sicht des Moderators:</p>
<p><a href="http://wanoola.de/wp-content/uploads/2010/11/netviewer_moderator.png"><img src="http://wanoola.de/wp-content/uploads/2010/11/netviewer_moderator500x281.png" alt="" title="Click for Full HD" width="500" height="281" /></a></p>
<p>Mittels Desktop-Sharing sehen die Teilnehmer die freigegebenen Inhalte Ihres PC-Bildschirms live. In diesem Fall wurde zum Beispiel eingestellt, dass die Taskleiste nicht übertragen werden soll. Daher der schwarze Balken am unteren Bildschirmrand im nachfolgenden Screenshot aus Sicht eines Teilnehmers:</p>
<p><a href="http://wanoola.de/wp-content/uploads/2010/11/netviewer_teilnehmer.png"><img src="http://wanoola.de/wp-content/uploads/2010/11/netviewer_teilnehmer500x281.png" alt="" title="Click for HD" width="500" height="281" /></a></p>
<p>Aber auch für Schulungs-oder Vertriebs-Videos eignet sich iDemo. Mit einer Software wie <a href="http://www.techsmith.de/camtasia.asp" target="_blank">Camtasia Studio</a> können Sie professionelle Bildschirmaufnahmen Ihres PCs erstellen und aufbereiten. Ich habe beispielhaft ein Video produziert, welches zeigen soll, wie iDemo in Verbindung mit ScreenSplitr funktioniert. Das Video steht auf <a href="http://www.youtube.com/watch?v=EkjOJT7ORlM&#038;hd=1" target="_blank">YouTube in HD (720p)</a> bereit:</p>
<p><object width="492" height="301"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/EkjOJT7ORlM?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/EkjOJT7ORlM?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="492" height="301"></embed></object></p>
<p>Mit dem iPhone können Sie auch Screenshots machen. Dies ist zum Beispiel hilfreich wenn Sie Bildschirminhalte des iPhones in eine PowerPoint Präsentation einbauen möchten. Eine spezielle Software wird dafür nicht benötigt. Drücken Sie dazu einfach gleichzeitig kurz die <em>Home-</em> und die <em>Ein-/Aus-Taste</em>. Die Screenshots werden automatisch unter Fotos gespeichert. Anschließend können Sie die Bilder über USB auf den PC übertragen. Nachfolgend der Screenshot, der auch im Video verwendet wurde:</p>
<p><img src="http://wanoola.de/wp-content/uploads/2010/11/screensplitr.png" alt="" title="ScreenSplitr" width="320" height="480" /></a></p>
<p>Ich hoffe, der ein oder andere Hinweis in diesem Posting war für Sie hilfreich.</p>
<p>Über weitere Tipps und Tricks in den Kommentaren freue ich mich sehr!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Betrieb eines Enterprise Wikis</title>
		<link>http://wanoola.de/2010/10/der-betrieb-eines-enterprise-wikis/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Oct 2010 14:35:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wanoola</dc:creator>
				<category><![CDATA[enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[betrieb]]></category>
		<category><![CDATA[collaboration20]]></category>
		<category><![CDATA[enterprise20]]></category>
		<category><![CDATA[intranet]]></category>
		<category><![CDATA[wiki]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Nutzen und die Einführung eines Enterprise Wikis wurden bereits in vorherigen Postings thematisiert. In diesem Artikel geht es nun um den Betrieb. In vielen Firmen ist die IT zuständig für den Betrieb eines Wikis. Dies ist vom Ursprung her (IT führt neue Systeme im Unternehmen ein) gerechtfertigt, aber nicht mehr zeitgemäß, denn es geht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a href="http://wanoola.de/2010/05/der-nutzen-eines-enterprise-wikis/">Nutzen</a> und die <a href="http://wanoola.de/2010/05/die-einfuhrung-eines-enterprise-wikis/">Einführung</a> eines Enterprise Wikis wurden bereits in vorherigen Postings thematisiert. In diesem Artikel geht es nun um den Betrieb. In vielen Firmen ist die IT zuständig für den Betrieb eines Wikis. Dies ist vom Ursprung her (IT führt neue Systeme im Unternehmen ein) gerechtfertigt, aber nicht mehr zeitgemäß, denn es geht bei einer Social Software nicht nur um die rein technische Bereitstellung einer Software-Lösung. Bei Enterprise 2.0 stehen der Mensch und die Unternehmenskultur im Mittelpunkt. Daher sollte der Betrieb auf zwei Zuständigkeitsbereiche aufgeteilt werden: Auf der einen Seite sollte die IT für den reibungslosen technischen Betrieb der Plattform sorgen. Auf der anderen Seite sollte der Fachbereich das Community Management übernehmen und dafür sorgen, dass die User-Akzeptanz gegeben ist und die Anforderungen der Mitarbeiter erfüllt werden. Diese beiden Einheiten sollten nach Möglichkeit harmonisieren – auch wenn das nicht immer einfach ist…</p>
<p><span id="more-199"></span></p>
<p>Für den Betrieb eines Enterprise Wikis gibt es jede Menge Aufgaben, die aber im Normalfall überschaubar sind, wenn die Governance-Strukturen feststehen und sich alle Beteiligten damit identifizieren. Wichtig ist, dass die Aufgaben klar verteilt sind. Dabei kann man nicht immer sauber zwischen ToDos für die IT und ToDos für den Fachbereich trennen. Es wird immer eine Grauzone geben. Gerade deshalb ist ein gutes Verhältnis zwischen der IT und dem Fachbereich von Vorteil.<br />
Das Posting ist in die Abschnitte <em>Aufgaben für die IT</em>, <em>Aufgaben für den Fachbereich</em> und <em>Grauzone</em> gegliedert:</p>
<p><strong>Aufgaben für die IT</strong></p>
<p><strong>Support</strong><br />
Im Unternehmensumfeld wird es immer User geben, die Fragen zum System haben – seien es Erstanwender oder Power-User. Da es sich bei solchen Anfragen zum Großteil um technische Details handelt, sollte die IT an dieser Stelle tätig werden. Eine Aufteilung in einen 1st- und 2nd-Level-Support ist oft sinnvoll, da sich die Anfragen in der Qualität stark unterscheiden. Der klassische „Passwort vergessen“-Fall sollte beispielsweise Aufgabe des 1st-Level-Supports sein, während eine Anfrage zum Einsatz eines komplexen Makros eher ein Fall für den 2nd-Level-Support sein sollte.</p>
<p><strong>Backups</strong><br />
Wer kennt es nicht? Es tritt ein unerwartetes Problem auf und wichtige Daten sind plötzlich weg. Auch hier sollte die IT dafür Sorge tragen, dass Backups regelmäßig gefahren werden und im Notfall rechtzeitig eingespielt werden können. Gerade bei geschäftskritischen Prozessen sind Backups unabdingbar. In größeren Unternehmen empfiehlt es sich daher SLAs (Service-Level-Agreements) oder im Extremfall sogar eine gesonderte Betriebsvereinbarung zu definieren.</p>
<p><strong>System-Updates</strong><br />
Aus Sicherheitsgründen sind System-Updates regelmäßig notwendig, die von der IT geplant und durchgeführt werden. In diesen Fällen ist das gute Zusammenspiel zwischen IT und Fachbereich besonders wichtig, da bei notwendigen Ausfallzeiten die Anwender rechtzeitig informiert werden müssen. Die entsprechenden Kommunikationsmaßnahmen sollte der Fachbereich übernehmen.</p>
<p><strong>Aufgaben für den Fachbereich</strong></p>
<p><strong>Beratung</strong><br />
Ist das Enterprise Wiki erst einmal eingeführt, ist es Aufgabe des Fachbereichs andere Fachbereiche des Unternehmens für die Nutzung gewinnbringend zu beraten. Obwohl ein Wiki oftmals gerne als „Eierlegendewollmilchsau“ gesehen wird, können einige Anforderungen durch ein Wiki nicht erfüllt werden. Der Scope des Wikis sollte durch die beratende Einheit nicht aus den Augen verloren werden. Ein Wiki sollte beispielsweise nicht als besserer Fileserver verwendet werden.</p>
<p><strong>Interne Kommunikation</strong><br />
Es ist hilfreich nach der Einführung kurzfristige Erfolgsstories sog. „Quick Wins“ im Unternehmen zu kommunizieren. Es empfiehlt sich Multiplikatoren zu identifizieren und über deren Erfolge mit dem Wiki zu berichten. Damit wird die Aufmerksamkeit für das Enterprise Wiki gesteigert und das Thema wird im Management ernster genommen, was wiederum für das Change Management enorm wichtig ist. Artikel über das Wiki und deren Erfolgsstories, zum Beispiel in der internen Mitarbeiterzeitung oder im Intranet, sind definitiv von Vorteil.</p>
<p><strong>Präsenz zeigen</strong><br />
Ein Enterprise Wiki ist noch immer für viele Firmen neu. Daher ist es ratsam das Thema auch gleich bei neuen Mitarbeitern entsprechend zu positionieren. Eine Präsentation des Wikis, beispielsweise auf einer Einführungsveranstaltung für neue Mitarbeiter, sorgt nachhaltig für neue „Wiki-Kunden“ und steigert die User-Akzeptanz. Hilfreich ist ebenfalls die Präsenz in Fortbildungsprogrammen des Unternehmens.</p>
<p><strong>Information Lifecycle Management</strong><br />
Ein Wiki soll kein weiterer Datenfriedhof im Unternehmen werden. Es ist ratsam für jedes Wiki mindestens zwei Administratoren (einen Verantwortlichen und einen Vertreter) zu etablieren. Dies kann schon im Anlageprozess eines Wikis geschehen. Das sog. „Wiki Gardening“ ist ein wichtiger Prozess. Unternehmen mit veralteten Informationen überleben am Markt langfristig nicht. Mittels Wiki Gardening werden relevante Informationen aktuell gehalten. Die dahinterliegenden Prozesse muss aber jede Firma individuell definieren.</p>
<p><strong>Grauzone</strong></p>
<p><strong>Schulungen</strong><br />
Um qualitativ hochwertige Schulungen anbieten zu können, sind Erfahrungen der Trainer in den Bereichen Support und Beratung hilfreich. Der Support hat üblicherweise mit den Anwendern und deren Schwierigkeiten mit der Bedienung des Wikis zu tun. Bei der Beratung durch den Fachbereich geht es meist um den inhaltlichen Aufbau des Wikis. Daher sollten sich beide Seiten bei der Erstellung des Schulungskonzeptes eng abstimmen. Bestenfalls führen Trainings Vertreter der IT und des Fachbereichs gemeinsam durch. </p>
<p><strong>Plugins</strong><br />
Je nach verwendeter Software kann ein Wiki um Plugins erweitert werden. Dadurch stehen dem Wiki weitere nützliche Funktionen zur Verfügung. Der Fachbereich und die IT müssen gemeinsam abwägen, welche Plugins installiert werden sollen. Werden zusätzliche Plugins installiert, kann erhöhter Support-, Schulungs- und technischer Wartungsaufwand entstehen. Schließlich müssen die Plugins nach einem System-Update nach wie vor voll funktionsfähig zur Verfügung stehen. Zwangsweise erhöht sich mit jedem zusätzlich installierten Plugin bei Updates der Aufwand für das Testing. Außerdem sollten die neuen Funktionen in das Schulungskonzept und das Beratungsangebot aufgenommen werden.</p>
<p><strong>Einrichtung von Wikis</strong><br />
Ein Enterprise Wiki muss nicht immer nur aus einem großen Wiki-Space bestehen. Die Software <a href="http://www.atlassian.com/software/confluence/" target="_blank">Confluence von Atlassian</a> unterstützt beispielsweise die Einrichtung mehrerer Wiki-Spaces innerhalb des Wiki-Systems. Jedes Unternehmen muss den Einrichtungsprozess unter Berücksichtigung der Unternehmenskultur festlegen. Während bei einigen Unternehmen jeder Mitarbeiter schnell ein neues Wiki anlegen darf, müssen bei anderen Firmen erst komplizierte Formulare ausgefüllt und umfangreiche Genehmigungsprozesse durchlaufen werden. Die Einrichtung neuer Wiki-Spaces sollte meiner Meinung nach von einer zentralen Stelle vorgenommen werden. Dadurch ist sichergestellt, dass Namenskonventionen eingehalten werden und Doppelarbeit vermieden wird, da die zentrale Stelle üblicherweise eine Übersicht über die geschlossenen (nicht für alle Mitarbeiter einsehbaren) Wikis hat. Allerdings sollte der Prozess von der Beantragung bis zur Einrichtung sehr schmal und einfach gestaltet sein. Komplizierte Formulare und umfangreiche Genehmigungsprozesse sind hier definitiv fehl am Platz.</p>
<p><strong>Offene vs. Geschlossene Wikis</strong><br />
Ein gutes unternehmens- oder sogar konzernweites Wissensmanagement mit Hilfe von Wikis kann nur funktionieren, wenn möglichst viele Informationen für alle Mitarbeiter erreichbar sind. Der Fachbereich sollte bereits während der Beratung dafür sorgen, dass die meisten Wikis offen (also alle oder die meisten Inhalte für alle Mitarbeiter einsehbar) sind, damit ein Wissenstransfer stattfinden kann. Bei der technischen Einrichtung eines Wiki-Spaces, zum Beispiel durch den Support, sollte nochmals darauf hingewiesen werden, denn oft ist ein Wiki nur durch fehlerhaft gesetzte Rollen und Rechte geschlossen.</p>
<p>Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit dieser dreiteiligen Artikelserie einen guten Überblick über die Welt der Enterprise Wikis geben.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Corporate Twitter Account @otto_de</title>
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		<pubDate>Sat, 29 May 2010 00:25:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wanoola</dc:creator>
				<category><![CDATA[enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[enterprise20]]></category>
		<category><![CDATA[otto]]></category>
		<category><![CDATA[social media]]></category>
		<category><![CDATA[twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Exklusiv-Interview auf wanoola.de mit den Machern einer der erfolgreichsten deutschen Corporate Twitter Accounts.
Das Twitter-Team der Otto (GmbH &#38; Co KG) :

 Florian Zimmermann, Nils Kramer, Sören Nilsson, David Rahnaward
Zu Beginn möchte ich mich ganz herzlich beim Team für die Zeit, Mühe und Ehrlichkeit für die Beantwortung meiner Fragen in diesem Interview bedanken! Ich möchte Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Exklusiv-Interview auf wanoola.de mit den Machern einer der erfolgreichsten deutschen Corporate Twitter Accounts.<br />
Das Twitter-Team der Otto (GmbH &amp; Co KG) :</strong></p>
<p style="text-align: center;"><img class="alignnone size-full wp-image-140" title="@otto_de" src="http://wanoola.de/wp-content/uploads/2010/05/otto_twitter.png" alt="@otto_de" width="500" height="212" /><br />
<em> Florian Zimmermann, Nils Kramer, Sören Nilsson, David Rahnaward</em></p>
<p style="text-align: left;">Zu Beginn möchte ich mich ganz herzlich beim Team für die Zeit, Mühe und Ehrlichkeit für die Beantwortung meiner Fragen in diesem Interview bedanken! Ich möchte Sie gar nicht länger auf die Folter spannen, daher hier die Antworten auf meine Fragen:</p>
<p><strong>wanoola:  Was macht aus eurer Sicht den <a href="http://twitter.com/otto_de" target="_blank">@otto_de</a></strong><strong> Twitter-Account so erfolgreich? Was ist das Geheimnis des Erfolgs?</strong></p>
<p><span id="more-138"></span></p>
<p><strong>Nils:</strong> Aus unserer Sicht gibt es drei wesentliche Punkte: Zum Einen gehen wir in den Dialog mit unseren Followern. So entwickeln sich ab und zu auch private Gespräche über Themen, die nicht direkt mit <a href="http://otto.com/" target="_blank">OTTO</a> zu tun haben. Der zweite Punkt sind die vielen Empfehlungen, die wir von unseren Followern bekommen. So sind wir beispielsweise durch unsere <a href="http://twitter.com/otto_de/followers" target="_blank">Follower</a> auf die Idee gekommen, die Hamburger <a href="http://ich-male-meine-follower.de/html/ausstell.html" target="_blank">Ausstellung</a> der Twitter-Künstlerin Michaela von Aichberger (alias <a href="http://twitter.com/frauenfuss" target="_blank">@frauenfuss</a>) zu unterstützen. Zudem leisten wir echten Kundenservice direkt über Twitter, verweisen also nicht nur auf andere Kommunikationskanäle. Das ist nach wie vor die Ausnahme in Deutschland.</p>
<p><strong>wanoola: Wie groß ist das Team eigentlich, was hinter @otto_de steckt? Müsst ihr euch oft mit Fachabteilungen absprechen oder habt ihr freie Hand?</strong></p>
<p><strong>Florian:</strong> Unser Team besteht aus vier aktiv twitternden Kollegen. Seit kurzem gibt es auch Bilder von uns im Hintergrund unseres <a href="http://twitter.com/otto_de" target="_blank">Twitter-Accounts</a> zu sehen. Wir haben eine große Entscheidungsfreiheit in unserem Handeln, arbeiten aber natürlich Hand in Hand mit vielen Abteilungen aus dem Haus. So stimmen wir beispielsweise Kundenanfragen mit dem Kundencenter und Presseanfragen mit der Unternehmenskommunikation ab.</p>
<p><strong>wanoola: Über was würdet ihr am liebsten twittern, was aber nicht offiziell freigegeben wird?</strong></p>
<p><strong>David:</strong> Aus unserer <a href="http://klauseck.typepad.com/prblogger/2010/01/social-media-policy-2-otto-group.html" target="_blank">Social Media Guideline</a> wird deutlich, dass wir grundsätzlich sehr frei sind in dem was wir verbreiten. Unsere Kollegen in der Unternehmenskommunikation sind begeistert von unseren Aktivitäten und unterstützen uns dabei Themen und die richtigen Zeitpunkte dafür zu finden. Letztlich kommt es ja darauf an, dass sich alle Kommunikationskanäle des Unternehmens sinnvoll ergänzen. Tabu sind natürlich vertrauliche Informationen.</p>
<p><strong>wanoola: Was war die außergewöhnlichste Anfrage, die ihr über Twitter erhalten habt?</strong></p>
<p><strong>Florian:</strong> Wir bekommen genau wie unser Kundencenter alle Arten von Anfragen, angefangen bei Problemen mit einer Wickelkommode bis hin zur Besichtigung unserer Lager.</p>
<p><strong>wanoola: Welche Success-Story fällt euch spontan zum @otto_de Twitter-Account ein?</strong></p>
<p><strong>Sören:</strong> Es erstaunt uns immer wieder, welche Wirkung individueller Dialog und schnelle Reaktionszeit haben können. Dadurch können beispielsweise enttäuschte Kunden umgestimmt („Aber bei dem Service kann man euch ja gar nicht lange böse sein.“) oder interessierte User zu Kunden werden („Danke nochmal, ich habe ganz viel gestern Abend bestellt.“). Spontan fällt uns immer wieder der Dialog mit <a href="http://twitter.com/derWebarchitekt" target="_blank">@derWebarchitekt</a> ein: Durch individuellen Ausgleich eines Servicemangels konnten wir ihn doch noch davon überzeugen, seine Bestellung abzuschicken. Dies dankte er uns mit einem Blogpost zu unserem Twitter-Kundenservice, der später auch in einem weiteren Blog aufgegriffen wurde.</p>
<p><strong>wanoola: Werden eure Tweets automatisch auf anderen Plattformen wie beispielsweise Facebook oder Google Buzz veröffentlicht?</strong></p>
<p><strong>Nils:</strong> Nein, jede Plattform hat ihren eigenen Charakter und andere User. Es ist nur schwer möglich, User mit unterschiedlichen Interessen mit identischen Nachrichten oder Themen anzusprechen.</p>
<p><strong>wanoola: Wie viele Direktnachrichten verschickt ihr pro Tag in etwa? Eine Hausnummer wäre interessant! Ein grober Durchschnitt würde mir vollkommen ausreichen, damit meine Leser und ich ein Gefühl dafür bekommen, wie viel Kommunikation im Hintergrund abläuft.</strong></p>
<p><strong>David:</strong> Im Durchschnitt versenden wir um die 10 Direct Messages am Tag, Tendenz steigend.</p>
<p><strong>wanoola: Angenommen der Vorstand möchte wissen was der @otto_de Twitter-Account bringt, wie würdet ihr argumentieren? Wie wird der Erfolg des Twitter-Accounts gemessen?</strong></p>
<p><strong>Nils:</strong> Wir argumentieren mit der Wirkungskette, die sich durch unser Handeln ergibt. Außerdem bekommen wir immer wieder Feedback und Ideen rund um unseren Onlineshop von unseren Kunden. Wir lernen sie so besser kennen und können unsere Angebote und Services noch besser an ihren Wünschen ausrichten. Dieser Input ist sehr viel wert. Darüber lässt sich auch erster Umsatz über Twitter messen – aufgrund der spitzen Zielgruppe sicher noch überschaubar, aber immerhin.</p>
<p><strong>wanoola: Mit dem ROI tun sich die Experten im Social Media Bereich ja noch schwer, aber was habt ihr bereits für Benefits für OTTO ausgemacht?</strong></p>
<p><strong>Florian:</strong> Wie bereits angesprochen erhalten wir viele Rückmeldungen zu unserem <a href="http://www.otto.de/" target="_blank">Shop</a>, was gut läuft und was besser laufen könnte. Diese helfen uns dabei, uns weiterzuentwickeln. Durch <a href="http://twitter.com/" target="_blank">Twitter</a> werden wir außerdem schnell auf interessante Themen oder auch mal auf eine Panne aufmerksam und können dann schnell reagieren. Dazu kommt, dass die Öffentlichkeit unsere Aktivitäten interessiert wahrnimmt und aufmerksam verfolgt – was uns sehr freut.</p>
<p><strong>wanoola: Viele Unternehmen wissen noch nicht wie sie den Microblogging-Dienst Twitter für sich nutzen können. Welches Vorgehen würdet ihr anderen Unternehmen empfehlen, die einen Corporate Twitter Account planen?</strong></p>
<p><strong>Sören:</strong> Zu Beginn sollte im Unternehmen nach SoM-aktiven Mitarbeitern gesucht werden, die bereit sind, die Twittersphäre zu beobachten. Es ist wichtig zu wissen, was über das eigene Unternehmen und die Branche geschrieben wird. Dieses Monitoring steht an erster Stelle und sollte ab einer gewissen Unternehmensgröße auch professionell aufgesetzt werden. Vielleicht gibt es Servicebedarf, vielleicht diskutieren Kunden bereits über Twitter ihre Erfahrungen mit dem eigenen Unternehmen.</p>
<p>Im nächsten Schritt ist es wichtig sich zu fragen, welche Zielgruppe mit welchen Inhalten erreicht werden soll – und woran der Erfolg festgemacht werden wird. Da Twitter sehr dialogorientiert und schnell funktioniert, müssen Kapazitäten dafür bereitgestellt werden. Natürlich gibt es auch Beispiele, die aufzeigen, dass Dialog kein zentraler Bestandteil sein muss. Dann trägt jedoch die Bekanntheit des Unternehmens und der exklusive Mehrwert der Tweets maßgeblich zum Erfolg bei.</p>
<p>Wer sich für <a href="http://twitter.com/" target="_blank">Twitter</a> entscheidet, sollte ein Team aufstellen und einen Account mit passendem Hintergrund, Bio und Personalisierung anlegen. Es ist wichtig, dass die twitternden Mitarbeiter ein internes Netzwerk zu allen relevanten Bereichen aufbauen, um schnellstmöglich Antworten auf Fragen recherchieren zu können. Dies kann bereits über den Erfolg der Twitter-Aktivitäten entscheiden.</p>
<p>Welche Themen die eigenen Follower interessieren, lässt sich am besten durch Test &amp; Learn herausfinden. Authentizität, Bereitschaft zum Dialog und die Fähigkeit mit eigenen Fehlern offen umzugehen sind weitere wichtige Voraussetzungen.</p>
<p><strong>wanoola: Welche Veranstaltungen sollte man zwecks Networking und Weiterbildung im Bereich Corporate Microblogging eurer Meinung nach unbedingt besuchen?</strong></p>
<p><strong>David:</strong> Uns trifft man oft auf Barcamps oder beim Twittnite/Twittwoch. Der rege Austausch über private Twitter-Accounts, das Beobachten der spannendsten Corporate Twitterer und das Informieren in Blogs und auf entsprechenden Seiten tragen ebenfalls maßgeblich zum Wissensaufbau bei. Wenn man offen für diese Themen ist und sich selbst ausgiebig damit beschäftigt, kann man viel Geld für Consulting sparen und stattdessen in spannende Aktionen für die eigenen Follower investieren.</p>
<p><strong>wanoola sagt: Vielen Dank!</strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;">PS:</span><span style="font-weight: normal;"> Zum Schluss noch ein Pic vom Background des <a href="http://twitter.com/otto_de" target="_blank">OTTO-Twitter-Accounts</a>. </span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;"><img class="alignnone size-full wp-image-184" title="@otto_de Twitter Hintergrundbild" src="http://wanoola.de/wp-content/uploads/2010/05/otto_de_twitter_background.png" alt="@otto_de Twitter Hintergrundbild" width="251" height="610" /> </span></strong></p>
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